Einige Solarmodule sehen auf den ersten Blick günstiger aus.
Man sollte aber beachten, dass preisgünstigere Solarmodule im Verhältnis zu teuren Modulen mit einem hohen Wirkungsgrad unter Umständen eine größere Fläche für die gleiche Leistung benötigen.
Dies hat zur Folge, dass die Kosten für die Arbeitszeit der Montage höher liegen. Auch die zusätzlich notwendigen Montagesysteme fallen preislich erheblich ins Gewicht.
Wenn Sie nicht aufpassen, können die Kosten der gesamten Anlage trotz preiswerter Solarmodule höher sein.
Ein ebenfalls nicht zu vernachlässigender Punkt ist die geringere Energieausbeute bei der zur Verfügung stehenden Dachfläche - die Anschaffungskosten sind eventuell niedriger aber auch die zu erwartenden Einnahmen werden geringer sein.
Vergleichen Sie immer den Preis der gesamten Anlage und nicht nur die Anschaffungskosten der Solarmodule.
Bild: Photovoltaik Anlage
Foto: Lasigro
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Unter dem Begriff der Photovoltaik (PV) versteht man die Erzeugung elektrischer Energie durch die Umwandlung von Strahlungsenergie. In der Praxis bedeutet dies vornehmlich: Sonnenstrahlung wird in Strom umgewandelt.
Die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie erfolgt mittels Solarzellen. Um die geringe, von einer Solarzelle erzeugte elektrische Energie auf ein nutzbares Niveau anzuheben, schaltet man mehrere Solarzellen zu Solarmodulen zusammen.
Die in den Photovoltaikanlagen erzeugte elektrische Energie kann nun auf unterschiedliche Weise genutzt werden. Die Speicherung der Elektrizität in Akkumulatoren und die Einspeisung des erzeugten Stromes in das öffentliche Stromnetz gehören zu den üblichen Anwendungen.
Zur Einspeisung der durch die Photovoltaikanlagen erzeugten elektrischen Energie in das öffentliche Stromnetz benötigt die Anlage einen Wechselrichter. Dieser wandelt den Gleichstrom der Photovoltaikanlagen in die benötigte Wechselspannung um.
Die von einer Photovoltaikanlage erzeugbare Leistung gibt man in kwp (Kilowatt-peak, Kilowatt-Spitze) an. Der Wert entspricht der von der PV-Anlage abgegebenen Leistung bei maximaler Sonneneinstrahlung und einer Temperatur von 25°C.
Unabhängig davon ob Sie eine 20 kw Solaranlage mit 200 Solarmodulen zu je 100 Watt oder mit 100 Solarmodulen zu je 200 Watt montieren lassen, je nach Neigung und Ausrichtung ihres Daches sowie dem Aufbau der Module werden Sie ca. 7 bis 11 Quadratmeter Dachfläche pro kw benötigen.
Auch die Wahl der Solarmodule, monokristallin oder polykristallin aufgebaut, ändert an diesem Flächenbedarf praktisch nichts.
Mit einem Anteil von über 80% auf dem weltweiten Markt der Photovoltaikmodule sind die polykristallinen Solarmodule eindeutiger Weltmarktführer. Aufgrund des technischen Aufbaus und der großen Produktionsmenge liegen die Preise dieser Solarmodule auf einem vergleichsweise günstigen Niveau. Dies wirkt sich günstig auf die Amortisation der gesamten Photovoltaikanlage aus.
Optisch erkennt man eine polykristallin aufgebaute Solarzelle an ihrer quadratischen Form und dem charakteristischen perlmuttartigen Glanz der Oberfläche.
Die monokristallin aufgebauten Solarmodule haben mit ca. 17% einen um etwa 3 % höheren Wirkungsgrad als die vorgenannten polykristallin aufgebauten Solarmodule. Die Anschaffungskosten monokristalliner Module sind jedoch höher als die der polykristallinen Module.
Optisch erkennt man eine monokristalline Solarzelle an ihrer Bauform. Ältere Solarzellen dieser Bauart waren rund, moderne monokristalline Zellen haben deutlich abgerundete Ecken.