Solarthermie -

Warmwasserspeicher und Brauchwasserspeicher für Solarnlagen

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Kollektoren der Solaranlagen

Wärmespeicher für Solaranlagen

Weitere technische Elemente des Solarkreislaufes

Darauf sollte man bei der Anschaffung eines Wärmespeichers achten:

Die Dämmung des Wärmespeichers
Der Wärmespeicher darf nur einen geringen Energieverlust aufweisen. Deshalb sollte man nicht nur auf die Dämmung des Speichers, sondern auch auf die fachgerechte Dämmung der Wasseranschlüsse achten. Hier können große Energiemengen verloren gehen. Ein gut isolierender Speicher mit den entsprechend guten Anschlüssen sollte nicht mehr als etwa 1 bis 1,3 kwh pro Tag verlieren.

Die Wassereinleitung in den Wärmespeicher
Ein Schichtenspeicher arbeitet effektiver als ein einfacher Warmwasserspeicher.
siehe: Schichtenspeicher

Brauchwasser und Heizung
Wer nicht nur sein Brauchwasser mit solarer Energie aufheizen möchte, sondern auch die Heizung während der kalten Jahreszeit unterstützen möchte, benötigt einen Kombispeicher.

siehe: Kombispeicher

Brauchwasserspeicher

Bei dieser Wärmespeicherform für thermische Solaranlagen wird das Brauchwasser direkt als Wärmeenergiespeicher verwendet.

Die Ansprüche an die im inneren des Wärmespeichers verbauten Materialien sind besonders hoch, nur so kann man die notwendigen Hygienischen Standards für Trinkwasser einhalten. In der teureren Variante ist der Speichertank aus Edelstahl hergestellt.

Die preiswerteren Brauchwasserspeicher haben einen Stahltank der mit Emaille oder mit einer Kunststoffbeschichtung angeboten wird. Zusätzlich befindet sich im inneren des Tanks eine Fremdstromanode oder eine Magnesium Schutzanode. Bei eventuellen Beschädigungen der inneren Beschichtung wird der Stahltank so vor starker Korrosion geschützt.

Unkomplizierte Technik und niedrige Anschaffungskosten

Die von den Solarkollektoren gewonnene Wärme wird mittels eines Wärmetauschers im unteren Teil des Wärmespeichers eingebracht. Der Wärmetauscher besteht aus einer sich im unteren Teil des Wärmespeichers befindlichen, spiralförmig aufgedrehten Rohrleitung. Wird dieses sich im Brauchwasser befindende Rohr von der heißen Wärmeträgerflüssigkeit der Solaranlage durchströmt, so überträgt sich die Wärme auf das Brauchwasser.

Kombination garantiert die konstante Wassertemperatur

Üblicherweise befindet sich im oberen Teil des Wärmespeichers ein weiterer Wärmetauscher. Über diesen kann man bei Bedarf mittels einer Zusatzheizung zusätzliche Wärmeenergie in den Wärmespeicher übertragen. Dieses doppelte System garantiert auch bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung ein konstant temperiertes Brauchwasser.

Die Haltbarkeit des Wärmespeichers

Die Lebensdauer eines Wärmespeichers ist sehr wichtig für die Wirtschaftlichkeit des Solaranlagensystems. Ein Wärmespeicher aus Edelstahl kann kostengünstig betrieben werden, da ein solcher Speicher wartungsfrei ist. Die Anschaffungskosten für einen Wärmespeicher aus Edelstahl sind jedoch deutlich höher als bei beschichteten Speichern. Gerne werden auch Speicher mit einer Beschichtung aus Emaile verwendet. Eine Fremdstromanode oder eine Opferanode verhindert die Korrosion des Speicherbehälters. Eine Opferanode sollte im Abstand von 24 Monaten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, nach spätestens 8 bis 10 Jahren muss eine Opferanode ausgetauscht werden.

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