Solarthermie -

Leitungen und Rohre für Solaranlagen

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Kollektoren der Solaranlagen

Wärmespeicher für Solaranlagen

Weitere technische Elemente des Solarkreislaufes

Für Rohrleitungen ungeeignete Materialien

Einfache Stahlrohre und verzinkte Stahlrohre sind als Rohrleitungen für Solaranlagen ungeeignet. Das in der Wärmeträgerflüssigkeit enthaltene Glykol führt zur Korrosion und zur Auflösung von Zink.

Leitungen und Rohre der Solaranlage

Die in dem Flüssigkeitskreislauf der thermischen Solaranlagen eingesetzten Rohrleitungen bestehen meist aus Kupfer, seltener verwendet man den ebenfalls geeigneten Edelstahl, da die Kosten höher und das Material komplizierter zu Verarbeiten ist. Vereinzelt verwendet man auch temperaturbeständige und gegenüber Chemikalien beständige Verbundrohre. An den Kollektoranschlüssen verwendet man in der Regel flexible Edelstahlschläuche.

Der richtige Leitungsquerschicht ist sehr wichtig

Der richtige Durchmesser der in den Solaranlagen verwendeten Rohrleitungen muss für jede Anlage gesondert berechnet werden. Die ideale Strömungsgeschwindigkeit der Wärmeträgerflüssigkeit ist wichtig für die Effizienz der Solaranlage. Die in der Praxis verwendetet Leitungsquerschnitte liegen meist zwischen DN 15 und DN 25.

Je kleiner der Leitungsquerschnitt ist, desto geringer ist die Leitungsoberfläche und somit auch der Wärmeverlust. Leider erhöhen kleine Leitungsquerschnitte den Strömungswiderstand, dieser sollte jedoch nach Möglichkeit gering sein. Es gilt also das richtige Verhältnis dieser beiden Variablen zueinander zu ermitteln. Die ideale Fließgeschwindigkeit der Wärmträgerflüssigkeit liegt zwischen 0,5 und 1 m pro Sekunde (m/s). Der durch den Strömungswiderstand entstehende Druckverlust pro Meter installierter Rohrleitung sollte den Wert von 4 Millibar pro Meter (mbar/m) nicht überschreiten.


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