In den Fassaden moderner Gebäude werden manchmal unverglaste Wärmeabsorber aus Metall verwendet. Diese können optisch ansprechend in die Architektur des Gebäudes eingefügt werden. Die Bauweise der Sonnenkollektoren nennt man Luftkollektoren. Bei den Fassadenkollektoren strömt Umgebungsluft durch kleine Löcher zwischen die Fassade und die Absorber, dort erwärmt sie sich an den erhitzten Absorberblechen.
Mattenabsorber sind mit feinen Kanälen durchzogene, schwarz gefärbte Kunststoffmatten.
Mattenabsorber sind nicht wie die anderen Sonnenkollektoren mit einer Glasplatte abgedeckt. Eine übliche Form der Anwendung ist das Aufheizen von privaten Pools und Freibädern.
Das die Mattenabsorber durchströmende Wasser erreicht bei mitteleuropäischer Sonneneinstrahlung Arbeitstemperaturen von etwa 40°C. Außer der Sonnenintensität sind auch die Ausrichtung der Mattenabsorber und die Wasserdurchlaufgeschwindigkeit für die erreichte Arbeitstemperatur entscheidend. Je höher die Fließgeschwindigkeit des Wassers, desto niedriger ist die Aufheizung der Solarflüssigkeit in °C
Ein anderer Typ unverglaster Metallabsorber wird üblicherweise im Dach eingesetzt und ist nach hinten mit einem Rohrregister verbunden, durch das ein Frostschutzmittelgemisch fließt. Dabei dient der Absorber als Wärmequelle für eine Wärmepumpe. Aufgrund des relativ geringen Wirkungsgrads dieses Kollektors ist diese Anwendung jedoch recht selten anzutreffen.
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